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Bridge – das ideale Fitnesstraining für unser Gehirn

Für Menschen ab 30: Bridge, ein Jungbrunnen für den Geist

Unser Gehirn benötigt regelmäßig neue Anforderungen, um fit zu bleiben. Routine ist Gift für unsere geistige Kapazität. Auch mit steigendem Lebensalter verschalten sich unsere Gehirnzellen zu neuen Erinnerungsnetzen, wenn wir uns mit neuen Inhalten konfrontieren.

Regelmäßige geistige Aktivität ist genauso wichtig wie regelmäßige körperliche Aktivität!

Je früher wir geistiges Training (in welcher Form auch immer) als fixen Bestandteil unseres Alltags integrieren, desto größer ist die Chance, bis ins hohe Alter geistig fit zu bleiben.

Für Schüler, junge Menschen

Bridge ist ein geistiger Kampfsport, den man gemeinsam mit einem Partner gegen ein anderes Paar spielt

Bridge fördert die Konzentration und die strategischen Fähigkeiten

Es schult unterhaltsam und spielerisch das mathematsch-logische Denken und die psychologische Einschätzung von Gegnern

Bridge schult einerseits das abstrakte logische Denken, andererseits auch die sozialen Komponenten, die Zusammenarbeit mit einem Partner auch in heiklen Situation, Eingehen auf den anderen, ihm helfen und von anderen Hilfe und Unterstützung annehmen, gemeinsames Entwickeln von Strategien und vieles mehr

In vielen Ländern wird daher Bridge in den Schulen unterrichtet

DAS GEDÄCHTNIS

Es gibt nach Überzeugung von Experten kein schlechtes Gedächtnis, sondern nur ein untrainiertes. „Wie gut unser Gehirn in Form ist, hängt unmittelbar damit zusammen, wie stark und wie vielseitig wir es nutzen – ähnlich wie bei unserer körperlichen Fitness

„Ähnlich wie ein Informatiker kann das Gehirn für neue Aufgaben auch neue Netze entwerfen.“
Nach Angaben von Professor Dr. Detlef Linke, Neurophysiologe an der Uniklinik Bonn, kann das Gehirn durch Training neue Hirnzellen bilden, ist somit flexibler als bisher angenommen. Schlappmacher für das Gehirn sind laut neuen Studien Reizüberflutung, Stress, Angst, Schlaf- und Bewegungsmangel, einseitige Diäten und Nikotin.

Gedächtnisprozesse

Folgende vier Gedächtnisprozesse werden unterschieden (lt.Wikipedia):

1) Lernen/Enkodierung = Neues Einspeichern von Informationen:

in das Langzeitgedächtnis

Das Langzeitgedächtnis ist der permanente Wissensspeicher eines Menschen. Seine Kapazität ist praktisch unbegrenzt.

  • Sämtliche Kurse, in denen man Neues lernt, schaffen neue Verbindungsnetze im Gehirn und halten es dadurch leistungsfähig
  • Sämtliche Konventionen, die man lernt, trainieren ständig das Langzeitgedächtnis.
  • Alle Bridgeaktivitäten fördern damit eine ständige Weitervernetzung der Gehirnzellen und damit eine Aktivierung und Fithaltung des gesamten Gedächtnisses

in das Kurzzeitgedächtnis (Arbeitsgedächtnis)

  • Ist als das Festhalten von Informationen vor dem inneren Auge und deren Einsatz zur Steuerung von Handlungen. Im Arbeitsgedächtnis wird Information bewusst verarbeitet. Hier finden Denkprozesse statt, in die sowohl Information aus den aktuell ablaufenden Wahrnehmungsvorgängen als auch aus dem Langzeitgedächtnis einfließen kann.
  • Jede Bridgepartie, die man spielt, trainiert das Kurzzeitgedächtnis. Das Merken der gespielten Karten plus die Verwendung des eigenen Bridgewissens ist ein geradezu optimales Dauertraining für das Gehirn.

2) Behalten = Bewahren von wichtigen Informationen durch regelmäßigen Abruf

  • Alle interessanten Partien, die man gespielt hat und die natürlich in ähnlichen Situationen wieder aus dem Langzeitgedächtnis „herausgekramt“ werden, halten unser Langzeitgedächtnis flexibel.

3) Erinnern/Abruf = Reproduktion oder Rekonstruktion von Gedächtnisinhalten

  • Sämtliche Konventionen, die man spielt; mit jedem Partner andere Konventionen, die man sich merken muss.
  • Alle Spielzüge (Impässe, Expässe, Safety Plays, usw.), usw., die man immer wieder spielt, zwingen unser Gedächtnis, die Erinnerungsnetze ständig zu erneuern und gesund zu halten

4) Vergessen = Zerfall von Gedächtnisspuren oder Abruf-Interferenzen

(Beeinflussung eines Gedächtnisinhalts durch einen anderen, z. B. das Verwechseln von Begriffen, die im gleichen Zusammenhang gelernt wurden) durch konkurrierende Informationen

  • Das ist die Situation, die uns beim Bridge sofort auffällt, d.h. unserem Gehirn sofort ein negatives Feedback gibt, dies in Zukunft zu vermeiden!

Bridge fördert und verstärkt die ersten drei Gedächtnisprozesse und wappnet unser Hirn gegen das Vergessen – Bridge ist daher das ideale Gedächtnistraining, das zusätzlich noch viel Spaß macht!

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